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Harald Ruiner holt sich nach
Sonnleitner-Ausfall die Austrian Rallye Challenge
Robert Pritzl sichert
sich trotz Ausfall den Titel in der Deutschen Rallye Serie
Christoph Weber ist
schon vor dem letzten Lauf Historic Rallye-Staatsmeister
Beste
Sicherheitsvorkehrungen garantierten reibungslosen Ablauf der Rallye
Zwei
Piloten, die bei der Herbst Rallye
Leiben, powered by Motor&Sport
Insider schon alle Höhen und Tiefen erlebten, waren die Protagonisten der
13. Auflage. Michael Kogler
(Mitsubishi Lancer Evo VI) und Hannes
Danzinger (VW Golf KitCar CNG) lieferten bis zur Zieldurchfahrt den 13.000
Zuschauern einen sehenswerten Kampf um den obersten Podestplatz. Dabei setzte sich
Kogler in der Endabrechnung um 6,7 Sekunden durch und konnte nach Platz zwei im
Jahr 2007, den ersten vollen Erfolg in Leiben feiern. Für den Lokalmatador war
es zugleich der erste Gesamtsieg bei einer Rallye überhaupt. Der Grund für das
Herzschlagfinale war ein Getriebewechsel von Kogler, der ihm in der Folge durch
Zeitüberschreitung 30 Strafsekunden einbrachte. Kogler: „Eine Lebenstraum ist
für mich in Erfüllung gegangen. Es war ein toller Fight mit meinem Idol Hannes
Danzinger. Dass der dritte Gang am Schluss gefehlt hat, war natürlich ein
Handicap, doch es ist sich am Ende zum Glück knapp ausgegangen. Ein Riesendank
ans Team.“
Hannes
Danzinger, der im Vorjahr bis auf eine SP sämtliche Bestzeiten erzielte und nur
durch einen Ausrutscher (der kostete über zehn Minuten) die Rallye verlor,
versöhnte sich mit dem zweiten Platz mit dem Weitental. Danzinger: „Ich hatte
leider im Verlauf der Rallye zwei blöde Dreher. Die haben mir mit Sicherheit
den Sieg gekostet. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht. Für mich ist es die
genialste Rallye in Österreich.“
Gesamtdritter
wurde wie schon im Vorjahr der Deutsche Anton
Werner auf Porsche 996 GT3. Er gewann die Leiben-Rallye 2007. Platz vier
ging an Hermann Neubauer (Suzuki
Swift S1600) der nach vielen Tiefschlägen in diesem Jahr ein sensationelles
Resultat ins Ziel brachte. Mit Platz fünf unterstrich Philipp Lietz (Mitsubishi Lancer Evo III), der normalerweise im
Deutschen VW Polo-Cup unterwegs ist, sein großes Talent. Zum großen Pechvogel
avancierte bei der Herbst Rallye Leiben,
powered by Motor&Sport Insider der
Niederösterreicher Reinhard Pasteiner (Bioethanol
Mitsubishi Lancer Evo IX). Nach einer „Ehrenrunde“ am Rundkurs SP 2 arbeitete
sich der Unternehmer aus St. Pölten mit sensationellen Sonderprüfungszeiten
(darunter eine Bestzeit) wieder unter die Top-10, ehe er auf der letzten
Sonderprüfung mit technischen Problemen aufgeben musste.
Im
Kampf um die „Austrian Rallye Challenge“
(ARC) schien alles für Franz
Sonnleitner (Mitsubishi Lancer Evo III) zu laufen. Der Niederösterreicher führte
überlegen von der ersten Sonderprüfung an. Doch auf der letzten streikte das Getriebe.
Damit „erbte“ Harald Ruiner (Renault
Clio RS Sport) den Titel in der ARC. Nicht unverdient, denn der
Niederösterreicher führte vor dem Finallauf die Zwischenwertung auch an. Der
Vizemeister-Titel geht an Reinhard
Mitterauer (Toyota Celica GT Four) vor Patrick
Breiteneder (Honda Civic Type R).
In
der „Deutschen Rallye Serie“ (DRS) konnte
Robert Pritzl (Subaru Impreza WRX
STi) seinen knappen Vorsprung vor dem Finallauf verteidigen und krönte sich mit
trotz Ausfall nach SP 6 (Technik) zum Champion. Maik Stölzel (Porsche 997 GT3 RS) wollte alles daran setzen den
Titel zu holen. Doch der Porsche-Pilot musste nach einem Kühlerschaden auf SP 4
aufgeben und damit seine Hoffnungen begraben und rutschte noch auf den dritten
Meisterschaftsplatz zurück. Der Vizemeistertitel geht an Andreas Lohfing (VW Polo GTI).
Beim
vorletzten Lauf zur Historic Rallye
Staatsmeisterschaft fuhr Johannes
Huber (Porsche 911) das Punktemaximum ein. Für den Wiener war es jedoch der
erste Start im heurigen Jahr. Damit hat er vor dem Finale im Waldviertel keine
Chance auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung. In dieser steht Christoph Weber (VW Golf GTI 16V) vorzeitig
als Meister fest. Mit dem vierten Platz in der Gruppe und dem Klassensieg liegt
er nun mit 84 Punkten uneinholbar in Führung. Die Plätze zwei und drei in
Leiben gingen an Sebastian Unger
(Porsche 911) und Konrad Friesenegger
(Opel Kadett C GT/E)
Endstand nach acht Sonderprüfungen
01. Michael
Kogler/Roland Rieben Ö Mitsubishi Evo VI 1:11:49,2 Std..
02. Hannes
Danzinger/Pia M. Schirnhofer Ö VW Golf KitCar CNG +6,7 Sek.
03. Anton
Werner/Gabriele Fischer D Porsche 996 GT3 +1:25,1 Min.
04. Hermann
Neubauer/Bernhard Ettel Ö Suzuki Swift S1600 +2:28,6 Min.
05. Philipp
Lietz/Thomas Steinber D Mitsubishi Evo III +3:36,6 Min.
06. Gunthard
Puchleitner/Werner Schauz Ö Mitsubishi Evi VII +3:56,7 Min.
07. Manfred
Pfeiffenberger/U. Mayrhofer Ö Mitsubishi Evo IX +4:49,2 Min.
08. Wolfgang Franek/Nina Irina Wassnig Ö Honda Civic Type R +4:49,6 Min.
09. Wolfgang
Schatzmayer/W. Schatzmayer Ö Mitsubishi Evo VI +5:28,6 Min.
10. Johannes Fürst/Ludwig Reisinger D VW Golf GTI 16V +5:55,5 Min.
Sonderprüfungsbestzeiten: Kogler 3, Danzinger 2, Pasteiner, Stölzel
und Werner je 1
Wichtigste Ausfälle: Maik Stölzel (D/Porsche 997
GT3/Kühlerschaden nach SP 4), Michael Abendroth (D/Honda Civic Type
R/Getriebeschaden nach SP 4), Josef Pointinger (Ö/Ford Escort RS
2000/Motorschaden nach SP 4), Ronald Irschik (Ö/Subaru Impreza/Unfall SP 6),
Robert Pritzl (D/Subaru Impreza WRX STi/Technik nach SP 6), Franz Sonnleitner
(Ö/Mitsubishi Lancer Evo III/Getriebeschaden SP 8), Reinhard Pasteiner
(Ö/Mitsubsihi Lancer Evo IX/Technik SP 8).
Endstand in der ARC
1. Harald
Ruiner 168,36 Punkte; 2. Reinhard Mitterauer 159,88 Punkte; 3. Patrick
Breiteneder 152,99 Punkte; 4. Franz Sonnleitner 148,89 Punkte.
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